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RESERVIERT

Objektdaten:

Flensburg

Zustand gepflegt
Baujahr1900
Wohnfläche 70,0 m2
Nutzfläche 10,0 m2
Anzahl Zimmer 3,0
Anzahl Badezimmer 1,0
Anzahl Balkone 1,0
Balkon Terrasse Fläche 2,0 m2
Kellerfläche 10,0 m2
Objektnummer8831

Beschreibung

Die Wohnung wird vom Eigentümer selbst bewohnt und somit mietfrei übergeben.

Quelle Wikipedia

Der Burghof in Flensburg ist ein von Paul Ziegler gestalteter Innenhofkomplex mit dazugehörigen Wohnhäusern im Stil der Heimatschutzarchitektur aus den Jahren 1909/1910, welcher einen deutlichen Burgcharakter aufweist und damit eine historisierende Wirkung entfaltet.

Der Burghof ist durch zwei Tore zugänglich, im Norden von der Toosbüystraße 11, im Süden von der Marienstraße 22 aus. Das Areal liegt zentral in der Flensburger Altstadt wenige Gehminuten von der Fußgängerzone Große Straße entfernt. Die nächste Bushaltestelle befindet sich nicht weit entfernt in der Toosbüystraße

Das Zugangstor in der Toosbüystraße ist von den südlichen Abhängen des Marienberges, auf dem einst die Duburg stand, etwas weiter entfernt. Das südliche Zugangstor liegt direkt neben dem Lille Teater (Marienstraße 20), welches erhöht auf einem Erdhügel steht und auf dessen Gelände sich im Mittelalter, wie man annimmt, eine Turmburg befand. Die Straße trug bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts noch den Namen Norderkuhgang, weil hier Vieh aus der Stadt über die Gasse, durch ein Stadttor bei der Adresse Nr. 23, auf die Gemeindeweide getrieben wurde. Die besagte Turmburg im Norderkuhgang war so wohl auch ein Bestandteil der Flensburger Stadtbefestigung. Es wird angenommen, dass in der kleinen Burg eine höhere Persönlichkeit, wie beispielsweise der vom König eingesetzte Stadtvogt, seinen Sitz hatte. Die Einsetzung eines Stadtvogtes durch den König oder Herzog bestand wohl schon seit Anfang des 11.

Jahrhunderts und wird auch in der Stadtrechtsurkunde Flensburgs aus dem Jahr 1284 erwähnt. Erst im Jahre 1413 erhielt die Stadt das Recht, den Stadtvogt selbst zu wählen. In den Berichten zu den Kampfhandlungen um die Duburg im Jahr 1431 wird der Bau als Wohnsitz eines Ritters wohl ebenfalls erwähnt. Wie oder wann die Burg zerstört wurde oder zerfiel ist nicht bekannt. Beim Bau des Burghofkomplexes wurden offenbar einige der heute weniger sichtbaren Teile des Burggeländes ebenfalls überbaut

Der Burghof selbst kann zwar von Autos, von der Toosbüystraße aus, befahren werden, aber dient nicht als Parkplatz und Autos sind dort eher eine Seltenheit.

Lage

Der Burghof heute:

In den Jahren 1987/88 wurde der mittlerweile Denkmalgeschützte Burghof grundlegend saniert. Die Wohnungen wurden modernisiert. Fenster die sich nach außen öffneten, wurden durch welche ersetzt die sich nach innen öffnen ließen. Der Grundschnitt der Wohnungen wurde kaum verändert. Nach Abschluss der Arbeiten wurden die einzelnen Wohnungen als Eigentumswohnungen verkauft. Wenige Jahre später wurde raumgreifender Hausschwamm bemerkt und eine kostspielige Nachsanierung wurde notwendig. Von den Besitzern konnten viele diese Kosten nicht tragen. Im ersten Jahrzehnt der 2000er Jahre erwarben viele Dänen Wohnungen im Burghof, die zum Teil hier auch wohnen. Die Eigentümer der Wohnungen wohnen zu über 60 Prozent selbst in den jeweiligen Wohnungen.

2010 konnten die Eigentümer und Bewohner das hundertjährige Bestehen feiern. Am Samstag, den 16. Oktober gab es eine Veranstaltung in der die Gäste über die Geschichte und die Neuigkeiten des Burghofes informiert wurden. Zudem wurde mit Musik gefeiert. Zum hundertjährigen Bestehen des Burghofes wurde die Brunnenfigur restauriert. An der Sanierung des restlichen Brunnens im September 2011 beteiligte sich wohl auch der Verschönerungsverein Flensburg.

Neben der Instandhaltung sind immer wieder parkende Autos sowie die Lautstärke im großen Innenhof ein Thema unter den Bewohnern, denn die Durchgangsverbindung von der Toosbüystraße zur Marienstraße ist öffentlich und wird von Flensburgern und Touristen gerne genutzt. Verschiedene Wohnungen werden als Ferienwohnung vermietet. Das im Stil der 1970er-Jahre eingerichtete Burghof Apartment stellt(e) Kunstwerke aus, die zwischen 2000 und 2013 die Münchener Malerin Annegret Hoch, Trägerin des Daniel-Henry-Kahnweiler-Preises 2004 und des Bayerischen Kunstförderpreises 2007, erschuf.

Im vorderen Teil des Gebäudes Toosbüystraße 11, den man von der Straße aus sehen kann, wo sich die Möglichkeit für ein kleines Restaurant bietet, war bis 2013 eine Gastwirtschaft mit dem Namen Pierrot zu finden. Mit der Schließung des Pierrots, ist offenbar der Leerstand hinsichtlich Geschäftsfläche, der sich zuvor schon in der Toosbüystraße bemerkbar machte, nun auch beim Burghof angekommen. Die Gastwirtschaft Zum Alten Fritz im Burghof Nr. 4., von der seit langer Zeit noch das Schild hängt, ist scheinbar schon lange verschwunden, soll aber auch nur kurz im Betrieb gewesen sein. Der Grund für die wohl königliche Namensgebung ist unklar.

Der Name der Gastwirtschaft könnte gewählt worden sein, da in Angeln Sagen über den Alten Fritz existieren, obwohl ein Besuch der Region von ihm nicht bezeugt ist. Auch die Geschäftsfläche bei der Marienstraße 22 ist offenbar nicht mehr vermietet. Dennoch, trotz der geschäftlich schwierigen Lage, fand im Jahre 2012 im Burghof wohl einmalig ein Flohmarkt statt, um Gelder für die Verlegung von Kopfsteinpflaster an Stelle von Asphalt für die benachbarte Marienstraße zu sammeln.
Die kontrovers diskutierten Baumaßnahmen des Jahres 2014 in der Toosbüystraße haben den Burghof nicht beeinflusst oder verändert, da vom Burghof keine Sichtachse zum betroffenen Hang der Duburganhöhe besteht.

Die meisten Stadtführungen durch die Innenstadt Flensburgs führen heutzutage auch durch den Burghof.

Ausstattung

Diese schöne Altbauwohnung mit einer Deckenhöhe von ca. 3,6m befindet sich im zweiten Obergeschoss dieser so schönen historischen Burghofanlage.

Sie betreten den Flur von dem alle Zimmer und Nutzräume direkt abgehen.

Zum Innenhof liegt das Esszimmer sowie das Wohnzimmer, getrennt durch eine große Schiebetür. Das Schlafzimmer liegt nach "hinten" und garantiert eine schöne Morgensonne sowie absolute Ruhe. Die Küche mit Balkon sowie das Badezimmer sind ebenso nach Süd/Osten ausgerichtet.

Im Keller gehört ein ca. 6-10 qm großer gut nutzbarer Keller zur Wohnung.

Laut Eigentümer wäre ein Kaminanschluss im Wohnzimmerbereich möglich, die haben wir selbst nicht geprüft.

Ruhige Lage in der Flensburger Innenstadt. Sie erreichen alles nahezu fußläufig.

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben zu unserem Immobilienangebot wird trotz sorgfältiger Bearbeitung keine Gewähr übernommen.

Ist Ihr Interesse an diesem exklusiven Objekt geweckt? Wir stehen Ihnen jederzeit für weitere Fragen zum Objekt zur Verfügung.

Überzeugen Sie sich selbst von der Qualität und dem Ambiente dieses außergewöhnlichen Objektes.

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Ihr Ansprechpartner:
asmussen immobilien
rené asmussen
e-mail: ra@asmussen-immobilien.de

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Welche Kaufnebenkosten kommen auf den Käufer zu:

1. Grunderwerbsteuer in Schleswig-Holstein: 6,50 % vom Kaufpreis
2. Notar/Gerichtskosten: ca. 1,50 % vom Kaufpreis
3. Käuferprovision: 3,57% des Kaufpreises inkl. gesetzlich geltender MwSt.